Teil 3 von X in der Subserie zu Sozialem: Warum Autist:innen direkt sein MÜSSEN, auch wenn sie es nicht sind

Doppelter Espresso Autismus03.11.2026, 06:46 Uhr

In der Sub-Serie zu „Sozialem“ geht`s diesmal um Kommunikation – und zwar darum, dass bei NTs und AS dasselbe Verhalten völlig Unterschiedliches bedeuten kann. Es geht also um konkrete Beispiele dessen, wie AS regelmäßig missverstanden werden bzw. worin z.B. das regelmäßig passieren könnte.

Unter Anderem ist Thema, warum wir Autist:innen – 

(Zwischenschub: – ich nehm sprachlich oft die weibliche Form, um drauf hinzuweisen, dass Autismus kein männliches Phänomen ist, sondern Frauen und afab (assigned female at birth) Personen unter-diagnostiziert waren/sind – )

direkt sein müssen – auch dann, wenn Einige von uns es von der Persönlichkeit her gar nicht wären – ich erkläre, was das damit zu tun hat, dass wir in der Kommunikation mit Neurotypischen inhaltlich und emotional überhaupt „vorkommen“ können, statt im Austausch unsichtbar zu werden.

Auch ein anderes Beispiel bringe ich, nämlich, dass die Informationsfülle, die vielen von uns AS inhaltlich wichtig ist, zu transportieren, oft als Unsicherheit fehl-gedeutet wird und warum das der Fall ist.

Ich habe mich weiterhin entschieden, meinen persönlich-authentischen Sprechrhythmus mit meinen Pausen und meinen authentischen Geschwindigkeitswechseln im Sprechen sichtbar zu machen, indem ich ihn nicht auf neurotypischer ändere. Das läuft also jetzt auch immer wieder mit.