
Erzählt wird von zwei Menschen, deren Leben zunächst nichts miteinander zu tun haben. Arthur Opp, ein ehemaliger Literaturprofessor, lebt seit Jahren zurückgezogen in seinem Haus in Brooklyn, während der siebzehnjährige Kel Keller versucht, Schule, Sport und die Pflege seiner kranken Mutter zu bewältigen. Eine Verbindung entsteht über Kels Mutter Charlene, eine frühere Studentin Arthurs, die ihn nach langer Zeit um Hilfe bittet. Der Roman wechselt zwischen den Perspektiven der beiden und schildert ihre jeweiligen Lebensumstände und inneren Konflikte. Im Zentrum steht die Frage, wie Verantwortung und Nähe auch über Distanz entstehen können.
Valerie Springer: „Ruhig, menschlich, präzise.“

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