
Wann liest man denn schon Gedichte? Also so richtig, ohne dabei gleichzeitig aufs Handy zu schauen? In unserer Welt, in der wir nur noch wischen, scrollen und Informationen in Millisekunden wegatmen, zwingen Gedichte zum Anhalten. Ein Gedicht lässt sich nicht mal eben „konsumieren“. Es ist kein schneller Snack, man muss verweilen, um den Geschmack überhaupt mitzukriegen. Es geht um Konzentration statt Verflachung.
Ein Beispiel für diesen Widerstand in Versen sind die Gedichte von Gudrun Braunsperger.
Valerie Springer: „Präzise, verdichtet, zeithell.“

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