In unserer September Sendung widmen wir uns Fragen rund um Identität und Community Building. Wie entstehen Zugehörigkeiten? Welche Räume ermöglichen Menschen, sich auszudrücken, auszutauschen und miteinander in Verbindung zu treten? Und welche Bedeutung haben solche Räume gerade für BIPOC Communities? Diesen Fragen gehen wir mit drei sehr unterschiedlichen Perspektiven nach.
Zunächst nehmen wir euch mit in das Projekt „Poetics of Relational and Intersectional Identities: African-Diasporic Writers in Austria”. Im Mittelpunkt stehen afrikanisch-diasporische Literaturen in Österreich, die im Kontext afrikanisch-europäischer Beziehungen und der größeren Idee eines Black Europe betrachtet werden. Das Projekt beleuchtet, wie literarische Räume Identitäten verhandeln und sichtbar machen.
Ein weiterer Schwerpunkt führt uns zu einem alternativen, körperlichen Ansatz: dem vierteiligen Dance Battle auf der Spittelau am Wiener Würstelstand. Wir haben Tänzerinnen und Organisatoren gefragt, welche Rolle Tanz dabei spielen kann, Menschen zusammenzubringen und warum solche Räume gerade für Community Building in BIPOC Spaces so relevant sind. Hier zeigt sich, wie Bewegung und gemeinsames Erleben Verbindung schaffen, wo Worte an ihre Grenzen stoßen.
Zum Abschluss hatten wir das Vergnügen, mit Savara zu sprechen, dem kenianischen Grammy-zertifizierten Musikproduzenten, Sänger, Songwriter, Performer, Unternehmer und Mentor, der sich über Jahrzehnte dafür eingesetzt hat, Kenyan Music zu einer globalen Sensation zu machen. Ein Gespräch über Musik, Verantwortung, Reichweite und die Kraft von Kunst als verbindendes Element.
Begleitet wird die Sendung wie immer von Musik aus der afrikanischen Diaspora.

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