
Der Roman stellt Paul in den Mittelpunkt, einen hochgebildeten Leser, Schreiber und Social-Media-Akteur, der zurückgezogen in einer Salzburger Wohnung lebt. Sein Denken ist auf geistige Tätigkeiten ausgerichtet, während praktische Alltagsanforderungen ausgeblendet werden. Stattdessen bewegt er sich in einem umfangreichen inneren Wissensraum und sammelt mit großer Aufmerksamkeit auch sensationelle und katastrophale Nachrichten als Schreibmaterial. Durch die Begegnung mit der Erzählerin wird Pauls Lebensweise sichtbar und hinterfragt. Aus diesem Zusammentreffen entsteht eine Beziehung, in der unterschiedliche Vorstellungen von Alltag, Nähe und Lebensführung aufeinandertreffen.
Valerie Springer: „Sprachwitzig, grotesk, geistreich.“

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