Donnerstag, 2. April um 10 Uhr in BOOK SHOT: »IRIS« von Laura Freudenthaler

Laura Freudenthaler stellt in ihrem Roman die Schriftstellerin Iris in den Mittelpunkt, die beruflich durch Europa und darüber hinaus reist. Auf ihren Reisen sucht sie nach Momenten der Nähe und Bestätigung in ihrem Leben, das von Erschöpfung geprägt ist. Zu Hause trifft sie ihren Partner Anton, einen Künstler, der mit beschädigten Kameras arbeitet. Ihre Beziehung basiert auf klaren Absprachen und umfasst auch einvernehmliche Spiele um Macht und Unterwerfung. Während Iris sich mit Hexenprozessen beschäftigt, tauchen Erinnerungen aus ihrer Vergangenheit auf. 

Der Text besteht aus sehr langen, fließenden Sätzen ohne Punkte, eine Form, die beim Lesen durchaus herausfordernd sein kann. 

Valerie Springer: “Soghaft, dicht, flirrend.”