Folge 5: Weg zur Diagnose, Teamsituation vor Diagnose, Zeitungsartikel, Kritik am Autismusmodell, Kindheits-\”Anzeichen\” – und Zusammenhänge

Folge 5: Weg zur Diagnose, Teamsituation vor Diagnose, Zeitungsartikel, Kritik am Autismusmodell, Kindheits-“Anzeichen” – und Zusammenhänge: 

Im Grunde erzähl ich euch Einiges Konkrete und Abstrakte drüber, weshalb ich mich mehr als 2 Jahre nach der Diagnose noch fragte (eigentlich 4 Jahre lang): “Bin ich wirklich Autist?” oder vielmehr: “Ist Autismus wirklich Autismus?” und auf welche Art es dazu kam – und wie das sein kann – obwohl es in meiner Kindheit(wie ihr am Ende erfahrt) durchaus manche recht häufigen “Anzeichen” gab, dass ich im Spektrum bin.

Dabei werde ich diesmal etwas direkter und es wird diesmal auch etwas komplex: ich bringe euch wieder ein paar komplexere Zusammenhänge in einem ersten Ansatz näher, die erklären, weshalb es mir so wichtig ist, über Autismus zu sprechen und auch aufzuzeigen, dass das Autismusmodell unvollständig ist. Ich zeichne euch die Gedankengänge, die überhaupt dazu geführt haben, dass ich das Autismuskonzept hinterfrage, ( obwohl ich zugleich für extrem wichtig halte, für Inklusion zu kämpfen. – für mich ist hier kein Widerspruch mehr verborgen).

In dem Zusammenhang ist meine Arbeitssituation vor der Diagnose Thema, meine Gedanken und Erlebnisse vor der Diagnose, ein Zeitungsartikel eines 40 jährigen Aspergerautisten, wie ich diesen fand – und was daran für mich relevant war und was nicht, und ich lasse indirekt Einiges aus meinem Psychologiestudium einfießen, was – in Kombination mit meiner eigenen Erfahrung – zur Kritik am Autismusmodell führte. 

Ich hoffe, am Ende wird euch klarer, weshalb es sich lohnt, das Autismusmodell zu kritisieren bzw. es wird euch klarer, dass Wissenschaft eben eine Entwicklung und niemals ein Endpunkt ist. 😉

Keine Sorge – es wird aber nicht nur abstrakt – es ist auch Einiges sehr Konkretes dabei.

Ich freue mich, wenn ihr dabei seid – Mittwoch, 9 Uhr, 1. Mittwoch des Monats.